Donnerstag, 9. Februar 2006

2 Wochen in Jerusalem - Erfahrungsbericht Teil 2

Hier die Fortsetzung des Reiseberichts aus Palästina dessen erster Teil gestern erschien.

In Gesprächsrunden mit jungen Palästinensern musste ich entsetzt feststellen, dass sich die Vorstellungen hinsichtlich des Umgangs mit Israel radikalisiert haben. Bis zur Errichtung des „Apartheidsinstruments“(vielfache palästinensische Bezeichnung für den Sicherheitszaun) hätten viele einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 akzeptiert, doch durch diese erneute „Kriegserklärung“ würde die Mehrheit nun die „Vernichtung Israels“ befürworten.
Einige Palästinenser mit denen ich sprach gingen sogar so weit, den Holocaust zu leugnen oder zumindest Opferzahlen herunter zu korrigieren. Besonders als Deutscher fühlt man sich berufen diesen Behauptungen historische Fakten entgegen zu setzen. Beunruhigend sind solche Meinungen gerade bei der jungen Generation der Palästinenser, auf der die Hoffnung vieler für die Schaffung eines eigenen Staates beruht. Doch wenn man die tagtäglichen Repressionen der israelischen Armee und Polizei beobachtet, so lässt sich zumindest eine der Quellen des Hasses lokalisieren.

Die Bandbreite der Schikanen reicht von willkürlichen Abweisungen an Grenzübergangsstellen zur Westbank und zum Gazastreifen, der eingeschränkten Möglichkeit zu Auslandsreisen auf Grund eines fehlenden Passes, spontanen Grenzschließungen, der Inkaufnahme kilometerlanger Umwege für Passanten durch den Sperrzaun, erschwerten Zugängen zu schulischen und medizinischen Einrichtungen, Arbeitsverboten bis zu Hauszerstörungen. Die Beendigung solcher Maßnahmen ist nach meiner Einschätzung eine der wichtigsten Vorbedingungen für einen dauerhaften Frieden. Entgegen der allgemeinen Vorstellung sympathisiert eben nicht jeder Palästinenser mit den terroristischen Mitteln der radikalen Gruppierungen. Die Motivation eines Terroristen ist nicht erblich bedingt, sie resultiert aus den persönlichen Rahmenbedingungen. Und diese sind für die breite Masse alles andere als gut. Unterhaltungen mit Israelis in Tel Aviv oder Mitgliedern von Friedensorganisationen zeigten mir, dass die erniedrigende Art des Umgangs mit den Palästinensern nicht von allen Israelis befürwortet wird, was einen kleinen Anlass zur Hoffnung gibt.

In die Zeit meines Aufenthaltes fiel auch die Räumung des Gazastreifens. Aus diesem Grund wimmelte es im Land von Journalisten, die Interessantes zu berichten hatten. Die meisten rieten dringend von einer Fahrt dorthin ab, weil die palästinensischen Sicherheitskräfte die Lage nicht im Griff hätten und niemand für Sicherheit garantieren könne. An diese Empfehlung hielt ich mich auch. Von dem Einfluss der Hamas konnte ich mich dennoch während eines Besuches der Stadt Nablus überzeugen. Anlässlich der militärischen Räumung organisierte man dort eine große Demonstration. Da unser palästinensischer Begleiter den Checkpoint bei Nablus nicht passieren durfte machte sich eine kleine Gruppe der Campmitglieder allein auf den Weg. Bis auf ein europäisches Kamerateam der AFP hatte ich den Eindruck, dass wir die einzigen Westler in der ganzen Stadt waren. Ursprünglich wollten wir nur eine Stadterkundung machen, von der geplanten Großdemo erfuhren wir erst, als wir die grün geschmückten Straßenzüge und die riesigen Poster mit den Porträts von Scheich Ahmad Yassin und Abd al-Aziz ar-Rantizi an den Hauswänden bemerkten. Europäische Besucher bei Hamas-Veranstaltungen scheinen eher die Ausnahme zu sein. Die ebenfalls in grün geschmückten Einwohner von Nablus waren augenscheinlich etwas irritiert, aber gerne bereit zu Auskünften.

Wir hatten keine Vorstellung was wir zu erwarten hatten, als sich in der Ferne schon ein riesiger Demonstrationszug mit AK-47 Salven ankündigte. Die unterschiedlichen Abteilungen des Zuges, darunter auch eine Kinderbrigade in Kampfanzügen und eine Fahnen schwenkende Frauengruppe, erinnerten an die Bilder sowjetischer Militärparaden. Der Gedanke, dass unter den schwarzen Masken mit grünen Stirnbändern, meist Jugendliche steckten, die wohl keinerlei Ausbildung im Umgang mit Waffen hatten, beunruhigte mich etwas. Doch ging von diesem Schauspiel eine gewisse Faszination aus. Einer der umstehenden Beteiligten führte uns in die Nähe des Propaganda-LKW, von wo aus wir den Worten der Hamasführung im Westjordanland folgen konnten. Meine Arabischkenntnisse ließen mich zumindest verstehen, dass der israelische Abzug aus dem Gazastreifen aus Sicht der Hamas nur ein kleiner Schritt zur Verwirklichung palästinensischer Ziele sei. Die Hetze auf die westliche Kultur im Allgemeinen und die amerikanische im Besonderen wurde durch einige NIKE-Sportschuh tragende „Gotteskrieger“ jedoch ad absurdum geführt. Der Höhepunkt der Demo war das Verbrennen israelischer Papppanzer und Fahnen. Dieses Erlebnis war eines der aufregendsten der gesamten Reise und gab mir einen kurzen Einblick in die Vorstellungswelt einer Organisation, die Bombenanschläge als legitimes Handlungsinstrument betrachtet.

Abgerundet wurde mein Aufenthalt durch eine einwöchige Fahrt quer durch Nordisrael, in Begleitung eines chinesischen Journalisten aus Hong Kong, bevor es von Amman zurück in die Heimat ging. Bei weitem konnte ich nicht alles niederschreiben, was ich in den 4 Wochen erlebt habe. Erhofft hatte ich vor Reiseantritt, dass ich mir danach einige Fragen zum Nahost-Konflikt beantworten könnte, doch musste ich feststellen, dass zu den gewonnenen Antworten mindestens ebenso viele neue Fragen getreten sind. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war die Bestätigung der journalistischen Weisheit, dass sich die eigene Anschauung vor Ort durch nichts ersetzen lasse. Die Wahrheit erschließt sich eben nicht immer auf den ersten Blick.

An dieser Stelle sei noch einmal auf einen weiteren Erfahrungsbericht eines Kommilitonen verwiesen, in dem dieser von seiner Reise von Jordanien nach Israel berichtet.:

Teil 1

Teil 2

Kommentare:

Ruth hat gesagt…

Die Sperranlage ist eines der wenigen Instrumente, die sich eindeutig bei der Verhinderung von Terroranschlaegen bewaehrt haben.

Daher koennen wir nicht auf sie verzichten, solange pal. Organosationen sich nicht eindeutig vom "bewaffneten Kampf" (Terror) verabschieden.

Die Zurueckweisung an Grenzuebergaengen mag nicht nachvollziehbar sein, ich bezweifle aber sehr, dass ein Beobachter oder der Betroffene in der Lage ist, tatsaechlich Willkuer festzustellen. Schliesslich werden ihnen die Kriterien der IDF ja nicht mitgeteilt...

Die zunehmende Radikalisierung der Palaestinenser muss im groesseren Kontext gesehen werden. http://www.jihadunspun.com/intheatre_internal.php?article=105966&list=/home.php&

The ubiquitous presence of Islamists and the rapid decline of the secularists have altered the political landscape of the Arab world. Early indications suggest that this transformation is going to be permanent. According to the 2004 Zogby International-Sadat Chair poll, of those surveyed in Jordan, Saudi Arabia, and the UAE said the clergy should play a greater role in their political systems. Fifty percent of Egyptians polled said the clerics should not dictate the political system, but as many as 47 percent supported a greater role for them. So the political trend is clear; more democratic the Arab world gets, the more likely it is that Islamists will come to power.

Die genannte Umfrage sollte eigentlich zionistischer Umtriebe unverdaechtig sein, und ei Bewohner Jordaniens, Saudiarabiens und der Golfstaaten haben auch kaum persoenliche Frustrationen an israelischen Checkpoints erlebt…

Daniel S. hat gesagt…

Bezug nehmend auf den Kommentar zum Palästinabericht ist Folgendes zu sagen: Die bedauernswerte Tatsache, dass ein großer Teil der palästinensischen Bevölkerung gewaltsame Mittel zur Erlangung eines eigenständigen Staates für legitim hält ist zweifelsfrei nicht zu beschönigen und dies wurde im Bericht nicht anders dargestellt. Die Kritik an dem Sperrzaun richtet sich jedoch neben seiner eigentlichen Existenz vor allem gegen dessen Verlauf, der nachweislich so angelegt ist, dass möglichst viele israelische Siedlungen im Westjordanland umfasst werden. Und das geschieht ohne Rücksichtnahme auf palästinensische Eigentumsverhältnisse, was den Vorwurf des unilateralen Vorgehens der israelischen Regierung nährt.

Abgesehen davon, dass jordanische Staatsbürger mit palästinensischen Wurzeln durchaus persönlich negative Erfahrungen an israelischen Grenzposten machen können, ging es mir nicht darum zu ergründen, wie die unterschiedlichen arabischen Nationalitäten das Auftreten der israelischen IDF-Angehörigen bewerten. Der neutrale Beobachter kann aber durchaus feststellen, dass das Verhalten einzelner Grenzsoldaten nicht zu einer Entspannung der Situation beitragen wird. Das mag an individuellen Erlebnissen der meist sehr!!! jungen Militärangehörigen liegen, die ihre Einstellung mitunter sehr offen auf die palästinensischen „Grenzgänger“ an den Checkpoints projizieren. Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass einige Soldaten gern zu genaueren Erklärungen und Gesprächen bereit waren.

Wenn man darüber hinaus von einer zunehmenden Hinwendung zu islamistischen Identitätsmustern spricht, muss berücksichtigt werden, dass in der Forschung nicht abschließend geklärt ist, was als islamistisch zu bezeichnen ist und was dagegen nur den Ausdruck einer erschütterten Selbstsicht darstellt. Wenn man bedenkt, dass es in besonderem Maße die sunnitischen Religionsgelehrten waren, die im Fokus der Kritik von "islamistischen" Gruppen wie "Takfir wa al-Hijra" (verantwortlich für die Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat) standen, wäre es unzulässig aus einer derartigen Umfrage die Zunahme islamistischer Tendenzen abzuleiten. Alle islamischen Gelehrten mit dem Attribut eines Islamisten zu versehen ist nicht nur eine schwer zu belegende Verallgemeinerung, sondern widerspricht demzufolge auch den Realitäten. Vielmehr lässt sich hier ein tiefes Misstrauen gegenüber den arabischen Staatsführungen erkennen, denen es größtenteils nicht gelungen ist, auf die Veränderungen einer globalisierten Welt in angemessener Weise zu reagieren. Wenn nun der Wunsch nach einer größeren Einflussnahme der Religionsgelehrten artikuliert wird, so ist dies nicht zwangsläufig eine geistige Radikalisierung sondern eher die Suche nach gesellschaftlichen Gegengewichten zur Staatsführung, die oftmals nicht den Volkswillen repräsentiert. Obgleich es gern belächelt wird, so spielt ferner die Umkehr des kulturellen Transmissionsriemens zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach wie vor eine große Rolle im arabischen Bewusstsein. Gern erinnert man sich an die Jahrhunderte, in denen arabische Wissenschaftler (vor allem in al-Andalus) erheblich zur Erweiterung des menschlichen Wissensstandes beigetragen haben.

Im Islamismus erkenne ich nur eine der Antworten, mit denen versucht wird auf die kulturelle Durchdringung der muslimischen Welt von Seiten Europas und den USA zu reagieren. Doch darf man sich die radikalislamischen Gruppierungen nicht als homogene Einheit vorstellen. Nach meinem Eindruck klammert die Umfrage genau diese Unterscheidungen aus.

Abschließend möchte ich festhalten, dass der zitierte Textausschnitt der angegebenen Internetseite nicht geeignet ist, um zu behaupten die arabischen Volksmassen würden sich mehrheitlich dem „Islamismus“ zuwenden. Auch wenn der Wahlsieg der Hamas auf den ersten Blick anderes vermuten lässt, so begründen viele Palästinenser ihre Wahlentscheidung mit der Unzufriedenheit gegenüber der al-Fatah und nicht mit der Forderung nach einer gesellschaftlichen Umgestaltung nach dem Vorbild der Prophetengemeinde in Medina.

Ruth hat gesagt…

Daniel

Die bedauernswerte Tatsache, dass ein großer Teil der palästinensischen Bevölkerung gewaltsame Mittel zur Erlangung eines eigenständigen Staates für legitim hält ist zweifelsfrei nicht zu beschönigen

Offensichtlich doch, und das wird genau mit diesem Satz geleistet:

"ein grosser Teil", das ist immer noch die Haelfte der pal. Gesellschaft und das waren auch deutliche Mehrheiten bis in der sog. 2. Intifada eine gewisse Ermuedung eintrat.

"gewaltsame Mittel" das sind Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten. So und nicht anders wird die Frage in den innerpalaestinensischen Umfragen gestellt. Angemessen waere der Begriff Terror und nicht wie formuliert.

"zur Erlangung eines eigenständigen Staates" damit wird signalisiert, dass Israels Existenzrecht im Prinzip anerkannt wird, das ist aber nicht der Fall. "Grosse Teile" der pal. Bevoelkerung wollen den eigenstaendigen Staat anstelle Israels.

Die Kritik an dem Sperrzaun richtet sich jedoch neben seiner eigentlichen Existenz vor allem gegen dessen Verlauf, der nachweislich so angelegt ist, dass möglichst viele israelische Siedlungen im Westjordanland umfasst werden. Und das geschieht ohne Rücksichtnahme auf palästinensische Eigentumsverhältnisse, was den Vorwurf des unilateralen Vorgehens der israelischen Regierung nährt.

Auch einige bedenkliche Formulierungen. Du kritisierst die Existenz der Sperranlage an sich, auf das Argument, das er gegen Terror wirkt, gehst Du aber gar nicht ein.

"Vorwurf des unilateralen Vorgehens" ist auch gut: Unilateralismus ist genau die neue Strategie, die Ariel Sharon kreiiert hat. Das kann man gut oder schlecht finden, aber mit "Vorwurf" zu drohen, macht keinen Sinn.

"Und das geschieht ohne Rücksichtnahme auf palästinensische Eigentumsverhältnisse" ist nachweislich falsch. Die betroffenen palaestinensischen Kommunen haben die Moeglichkeit, den Verlauf der Sperranlage vor dem Obersten Gericht anzufechten und haben dies auch schon mehrfach getan. Fuer die Dauer des Verfahrens werden die Bauarbeiten dann eingestellt. Ich erinnere mich an mindestens einen Fall, wo die Klaeger auch Recht bekommen haben:

Hier das Urteil in voller Laenge:
http://www.imra.org.il/story.php3?id=21369
http://www.imra.org.il/story.php3?id=21370
http://www.imra.org.il/story.php3?id=21371

Kevin hat gesagt…

Entschuldige mal Ruth, deine Aussage ist mehr als verlogen!

"Die betroffenen palaestinensischen Kommunen haben die Moeglichkeit, den Verlauf der Sperranlage vor dem Obersten Gericht anzufechten und haben dies auch schon mehrfach getan."

Wenn die Israelis die Mauer (immerhin 5-7m hoch, die Berliner Mauer war "nur" 3m!!) nicht in dieser mäandrierenden Art bauen würden, sondern immer schön auf der sog. "Grünen Linie", hätte doch keiner was dagegen - nur die Siedler, die plötzlich von Israel abgetrennt wohnen müssten. Die Palästinenser bräuchten das "Recht" auf einen Prozess gar nicht.
Einen Prozess führt man, weil mn sich im Unrecht fühlt. Welches Recht hat Israel, die Mauer in dieser Weise zu bauen?!?

Was Du damit verschleierst ist doch die Tatsache, dass die meisten gar nicht klagen aus Angst vor weiteren Repressalien. Und die Aussicht auf Erfolg ist doch nun wirklich nicht nennenswert. Wenn die israelische Regierung an dem beabsichtigten Mauerbau festhalten möchte, dann wird auch kein israelisches Gericht etwas dagegen sagen - sonst hätte es schon längst einen grundsätzlichen Spruch abgegeben!

Ich stimme dir soweit zu, dass die Mauer ein effektives Mittel gegen Selbstmöder zu sein scheint. Leider zementiert sie damit den Konflikt dauerhaft. Ich hoffe nur, es brauch nicht ebenso lange wie in Berlin, die Mauer wieder abzureißen und ein friedliches Miteinander beider Seiten zu ermöglichen...

Mal sehen, wie sich die Hamas in nächster Zeit entwickelt...

Ali Haydar hat gesagt…

Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag
am Samstag, den 4. September 2010

Treffpunkt: 14.30 Uhr am Adenauerplatz
Wegstrecke ab 15.00 Uhr: über Kudamm, Joachimstaler Strasse, Kantstrasse bis Savigny-Platz (Abschlusskundgebung)

Der Weltkrieg ist voll im Gange, was nun?

den neuen Teil des dritten Weltkrieges gegen den Iran verhindern und die laufenden Teilkriege beenden!
Terror und Gewalt stoppen, Vertrauen und Frieden verbreiten!
Hass und Feindschaft bekämpfen, Vernunft sprechen lassen!
Die kriegstreibenden Politiker/innen abwählen. Die Demokratie retten!
Vor allem Millionen Menschenleben retten!

Die Antikriegsdemonstration am Qudstag ist der Marsch für den Frieden. Die „Herren der Welt“ suchen anscheinend, nach alten Rezepten aus denm 20. Jahrhundert, den Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise in dem Krieg. Die Vernunft sagt uns, dass die Wirtschaft dem Wohlstand und das Militär der Sicherheit für die Menschen dienen soll. Aber wenige tausend unter uns 6,5 Miliarden Menschen verfügen unberechtigter Weise über den größten Teil der materiellen Macht.
Seien es Politiker, Staatsmänner u. Staatsfrauen oder die Mächtigen der Wirtschaft. Sie scheinen fest entschlossen, schrittweise einen dritten Weltkrieg mit Millionen von Toten und weiteren verheerenden Folgen zu führen.
Ein Krieg, der schon 2001 begann und ettapenweise fortgeführt wird. Afghanistan, Irak, Libanon, Palästina, Pakistan, Jemen, Sudan und nun Iran.
Was für ein Zufall, dass alle Teilkriege vom Westen, also von den „freiheitlich demokratischen“ Staaten und ihrem Vorposten in der islamischen Welt, nämlich von Israel, ausgehen. Wiederum rein zufällig wird Krieg gegen die islamischen Länder geführt! Sind wir schon bei der Inszinierung der „Clash of civilizations“?
Oder befinden wir uns bereits mitten in den neuen, modernen Kreuzzügen? Dabei ist eins sicher: der erste Verlierer des dritten Weltkrieges ist die Demokratie, die dem blutigen Wahnsinn der Mächtigen geopfert wird.
Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit nicht den bösen Kriegstreibern überlassen!