Bis zum vergangenen Wochenende war Hamza Kashgari ein junger aufstrebender Journalist aus Saudi-Arabien. Obwohl erst 23 Jahre alt schrieb er regelmäßig eine eigene Kolumne in der Tageszeitung al-Bilad, auf Twitter scharte er eine illustre Fanschar um sich. Doch nun hat die Regierung sämtlichen Zeitungen verboten, Kashgaris Texte weiter zu veröffentlichen, tausende Facebook-User fordern seinen Tod und der junge Mann musste ins Exil nach Südostasien fliehen. Angeblich wurde er mittlerweile in Malaysia festgenommen, das hat die dortige Polizei mittlerweile bestätigt. Hamza Kashgari befindet sich in großer Gefahr. Was ist passiert?
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Donnerstag, 9. Februar 2012
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Religiöse Minderheiten in Syrien: Das Gespenst des syrischen Bürgerkriegs
Die Gewaltspirale von Aufstand und Unterdrückung in Syrien droht auch entlang konfessioneller Linien ausgetragen zu werden. Doch was steht für Alawiten, Christen und Drusen genau auf dem Spiel? Von Natalia Gorzawski und Christoph Sydow
Freitag, 27. Mai 2011
Die Rückkehr der Assabiya
Ein Gastbeitrag von Giovanni Patriarca
Die jüngsten Ereignisse und sozialen Unruhen in Nordafrika haben, wie es offensichtlich wird, eine destabilisierende Wirkung auf die ganze arabische Welt. Tunesien ist es in hervorragender Weise gelungen, die gemeinsamen Gefühle vieler Bevölkerungsgruppen zu wecken, welche unter langjährigen wirtschaftlichen Problemen leiden, die durch die Finanzkrise und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit noch verstärkt werden.
Da gerät allzu leicht ausser Acht, dass genau in dieser Region in sog. ruhmreichen Zeiten aber zweifelsohne auch blutigen Zeiten, der Ursprung par excellence einer gemeinschaftlichen Sozialzugehörigkeit innerhalb der islamischen Welt war. Dieses Thema scheint in den letzen Tagen des Umbruchs und Machtwechselforderung, das Leitmotiv vieler Kommentatoren und Analysten des Mittleren Ostens zu sein.
Die jüngsten Ereignisse und sozialen Unruhen in Nordafrika haben, wie es offensichtlich wird, eine destabilisierende Wirkung auf die ganze arabische Welt. Tunesien ist es in hervorragender Weise gelungen, die gemeinsamen Gefühle vieler Bevölkerungsgruppen zu wecken, welche unter langjährigen wirtschaftlichen Problemen leiden, die durch die Finanzkrise und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit noch verstärkt werden.
Da gerät allzu leicht ausser Acht, dass genau in dieser Region in sog. ruhmreichen Zeiten aber zweifelsohne auch blutigen Zeiten, der Ursprung par excellence einer gemeinschaftlichen Sozialzugehörigkeit innerhalb der islamischen Welt war. Dieses Thema scheint in den letzen Tagen des Umbruchs und Machtwechselforderung, das Leitmotiv vieler Kommentatoren und Analysten des Mittleren Ostens zu sein.
Sonntag, 15. Mai 2011
»Nein sagen zur Unterdrückung« - Christen in der ägyptischen Revolution
Interview: Sebastian Elsässer
Der koptische Aktivist Rami Kamel, 24, Jurastudent an der Kairo-Universität, schildert, wie er zum Revolutionär der ersten Stunde wurde und wie er und seine Mitstreiter den Kampf um koptische Anliegen im neuen Ägypten fortsetzen wollen.
Nach den blutigen Auseinandersetzungen im Kairoer Viertel Imbaba mit zwölf Toten und hunderten Verletzten, bei denen auch drei Kirchen zum Teil schwer beschädigt wurden, steht das kriselnde Verhältnis zwischen Muslimen und Christen erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art seit der Revolution. Anfang März wurde im Dorf Sol, 50 Kilometer südlich von Kairo, eine Kirche angegriffen und in Brand gesetzt. In Kairo lieferten sich kurz darauf Muslime und Christen aus den Armenvierteln am Muqattam-Berg blutige Straßenschlachten. Gleichzeitig schürt Ängste das aggressive Auftreten der Salafisten-Bewegung vor einer zunehmenden Islamisierung im nachrevolutionären Ägypten. Sind die ägyptische Christen also die eigentlichen Verlierer der Revolution? Sind sie nach dem Sturz von Mubaraks Sicherheitsstaat den Angriffen extremistischer Muslime mehr denn je schutzlos ausgeliefert? Die Berichterstattung über die Lage in Ägypten übersieht oft, dass im Windschatten der Revolution auch der koptische Widerstand gegen Diskriminierung und religiös motivierte Gewalt neue Dimensionen der Mobilisierung erreicht hat.
Dienstag, 12. April 2011
Islamismus, Politischer Islam und Islamstudien in Europa - Eine saudisch-französische Perspektive auf gängige Begriffe
Ein Gespräch von Lea Müller-Funk
Mahmud greift zu einer Zigarette, verfolgt mit einem Auge die Nachrichten am Bildschirm und bietet mir Tee an. Seine winzige Pariser Wohnung im sechsten Stock gibt den Blick frei über die Dächer von der Seine-Metropole. Mahmud kommt aus Riad und studierte dort Linguistik und Französisch. Seit vier Jahren lebt er in Frankreich und absolvierte dort ein Masterprogramm für Middle Eastern Studies.
In Saudi-Arabien aufgewachsen, erhielt Mahmud eine klassische Ausbildung in einer Koranschule und blieb auch während seines Studiums Mitglied einer Koranschule und Pressesprecher einer seiner Meinung nach islamistisch geprägten Studentenvereinigung. Heute hat sich für Mahmud viel geändert. Mahmud glaubt nicht mehr an Gott, trinkt Wein und isst fröhlich französische Charcuterie.
Ein Gespräch über Islamismusstudien in Europa und die unterschiedliche Wahrnehmung von Begriffen: Eine Gegenüberstellung von Innen- und Außenansicht.
Mahmud greift zu einer Zigarette, verfolgt mit einem Auge die Nachrichten am Bildschirm und bietet mir Tee an. Seine winzige Pariser Wohnung im sechsten Stock gibt den Blick frei über die Dächer von der Seine-Metropole. Mahmud kommt aus Riad und studierte dort Linguistik und Französisch. Seit vier Jahren lebt er in Frankreich und absolvierte dort ein Masterprogramm für Middle Eastern Studies.
In Saudi-Arabien aufgewachsen, erhielt Mahmud eine klassische Ausbildung in einer Koranschule und blieb auch während seines Studiums Mitglied einer Koranschule und Pressesprecher einer seiner Meinung nach islamistisch geprägten Studentenvereinigung. Heute hat sich für Mahmud viel geändert. Mahmud glaubt nicht mehr an Gott, trinkt Wein und isst fröhlich französische Charcuterie.
Ein Gespräch über Islamismusstudien in Europa und die unterschiedliche Wahrnehmung von Begriffen: Eine Gegenüberstellung von Innen- und Außenansicht.
Dienstag, 1. März 2011
Rücktritt des maronitischen Patriarchen: Rente mit 90
Der maronitische Patriarch Nasrallah Boutros Sfeir hat beim Papst seinen Rücktritt eingereicht. Der 90-Jährige stand fast 25 Jahre lang an der Spitze der »Maronitisch-Syrischen Kirche von Antiochien«.
Aufgrund des ausgeprägten Konfessionalismus besitzen religiöse Würdenträger im Libanon eine hohe gesellschaftspolitische Bedeutung. Das gilt insbesondere für die Maroniten, die mit Abstand größte christliche Gemeinschaft des Libanon. Ihre gesellschaftliche Funktion sieht die Kirche im Zusammenhalt der Gemeinschaft. Auf ihrer letzten patriarchalen Synode 2003-2004 hat sie zudem beschlossen, sich ebenso als Vertreterin der im Exil lebenden maronitischen Libanesen zu organisieren, die heute die Mehrheit aller Maroniten bilden.
Sonntag, 7. November 2010
Nahost-Synode des Vatikans: Tage des Donners
Der Nahe Osten ist die Wiege des Christentums. Heute kämpft die Minderheit um ihr Überleben –das Attentat in Bagdad ist da nur der jüngste grausame Zwischenfall in der Region. Der wachsende Einfluss radikaler Islamisten, der Irakkrieg und der israelisch-palästinensische Konflikt hat viele von ihnen zur Auswanderung bewegt. Nun hat der Vatikan eine Nahost-Synode abgehalten – mit einer erstaunlich deutlichen Botschaft an deren Ende.
Mittwoch, 3. November 2010
Islamforscher Josef van Ess: »Der Koran ist eine reformatorische Schrift«
Von Christian Meier
Wann wurde der Islam zum Islam? Der Orientalist Josef van Ess im Gespräch über Prophetengenossen, verrückte Gnostiker und die Gebetsgymnastik der frühen Muslime.
Wann wurde der Islam zum Islam? Der Orientalist Josef van Ess im Gespräch über Prophetengenossen, verrückte Gnostiker und die Gebetsgymnastik der frühen Muslime.
Mittwoch, 29. September 2010
Salafisten am Bökelberg: Die Camper
Von Benjamin Albroich
Die Auftritte des Vereins »Einladung zum Paradies« stimmen die Bewohner von Mönchengladbach-Eicken unbehaglich. Als islamfeindlich wollen sie jedoch nicht gelten: Seit Jahren weiß dort jedes Kind, wie ein Niqab aussieht und dass Salafisten Bärte tragen. Ein Eickener berichtet
Die Auftritte des Vereins »Einladung zum Paradies« stimmen die Bewohner von Mönchengladbach-Eicken unbehaglich. Als islamfeindlich wollen sie jedoch nicht gelten: Seit Jahren weiß dort jedes Kind, wie ein Niqab aussieht und dass Salafisten Bärte tragen. Ein Eickener berichtet
Mittwoch, 28. Juli 2010
Erster Weltkongress der Drusen im Libanon: Krieger in Pluderhosen?
In der vergangenen Woche fand der Weltkongress der Drusen im Libanon statt. Um die kleine religiöse Minderheit aus dem Nahen Osten ranken sich viele Mythen. Die Drusen gelten als sonderbar und verschworen. Dabei liegt weit weniger im Dunkeln als gemeinhin geschrieben wird
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Montag, 5. Juli 2010
Tod eines Auserwählten: Ein Nachruf auf Muhammad Hussein Fadlallah
Von Wiebke Eden-Fleig
Muhammad Hussein Fadlallah ist tot. Der bedeutendste schiitische Geistliche des Libanon galt als geistiger Vater der Hizbullah. Tatsächlich ist seine Geschichte jedoch weitaus komplexer. Ein Nachruf
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Muhammad Hussein Fadlallah ist tot. Der bedeutendste schiitische Geistliche des Libanon galt als geistiger Vater der Hizbullah. Tatsächlich ist seine Geschichte jedoch weitaus komplexer. Ein Nachruf
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Dienstag, 22. Juni 2010
Politischer Konfessionalismus im Libanon - Ein Interview mit Mayssoun Zein Al Din
Die Politik des Libanon wird seit der Staatsgründung entscheidend von den verschiedenen Konfessionsgemeinschaften des Landes bestimmt. Die Politologin Mayssoun Zein Al Din hat sich in ihrer Doktorarbeit mit der Religion als politischem Faktor im Libanon auseinandergesetzt. Mayssoun hat mit uns über den politischen Konfessionalismus im Libanon gesprochen und erläutert, warum die Proporzdemokratie im Libanon nicht funktioniert.
Über den politischen Konfessionalismus in Libanon wurde schon eine Vielzahl von Büchern geschrieben? Was kann man da überhaupt neues herausfinden? Was sind deine originären Erkenntnisse in diesem Buch?
Ich habe versucht, dieses Thema demokratietheoretisch anzugehen und zu erklären, warum Konkordanzdemokratien oder proporzdemokratische Systeme – in Libanon Konfessionalismus genannt – demokratietheoretisch schon längerfristig zum Scheitern verurteilt sind. So wie ich die Literatur überblickt habe, ist dies noch nicht in vollem Umfang erfolgt. Diesen Ansatz habe ich historisch eingeordnet, weil ich der Meinung bin, dass die Kenntnis der Geschichte dringend erforderlich ist, um diesen theoretischen Gedanken zu verstehen und diese Kombination habe ich in der Literatur nicht gefunden, insbesondere nicht in der deutschsprachigen.
Über den politischen Konfessionalismus in Libanon wurde schon eine Vielzahl von Büchern geschrieben? Was kann man da überhaupt neues herausfinden? Was sind deine originären Erkenntnisse in diesem Buch?
Ich habe versucht, dieses Thema demokratietheoretisch anzugehen und zu erklären, warum Konkordanzdemokratien oder proporzdemokratische Systeme – in Libanon Konfessionalismus genannt – demokratietheoretisch schon längerfristig zum Scheitern verurteilt sind. So wie ich die Literatur überblickt habe, ist dies noch nicht in vollem Umfang erfolgt. Diesen Ansatz habe ich historisch eingeordnet, weil ich der Meinung bin, dass die Kenntnis der Geschichte dringend erforderlich ist, um diesen theoretischen Gedanken zu verstehen und diese Kombination habe ich in der Literatur nicht gefunden, insbesondere nicht in der deutschsprachigen.
Mittwoch, 26. Mai 2010
»Ich war tot – jetzt lebe ich«
Der Film »Du sollst nicht lieben« berührt und verstört. Noch nie ist das experimentierfreudige israelische Kino so weit gegangen wie mit Haim Tabakmans erstem Spielfilm, der ein Tabu berührt – Homosexualität im ultraorthodoxen Judentum
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Donnerstag, 1. April 2010
Schweizer baut erste Kirche in Saudi-Arabien
Noch in diesem Jahr beginnt in Riad der Bau der ersten Kirche in Saudi-Arabien. Dies erklärte Religionsminister Prinz Majnun bin Saud gestern in einem Interview mit der Zeitung al-Salib. Die Kirche wird nach Plänen des Schweizer Architekten Urs Rütli errichtet. Der Bau soll ein architektonischer Meilenstein im Stadtbild Riads werden. Besonders der Kirchturm hat das Potential eine Sehenswürdigkeit in der Wüstenmetropole zu werden.
Sonntag, 21. März 2010
Machtkampf um IslamOnline - Streik im Netz
Die Redakteure des größten muslimischen Web-Portals IslamOnline rebellieren gegen die neuen Vorgaben der konservativen Führung in Katar und treten in den Streik. Im Hintergrund vermittelt der Islamgelehrte und IslamOnline-Mitbegründer Yusuf al-Qaradawi zwischen den Streitparteien.
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Sonntag, 28. Februar 2010
Die Vergangenheit wiegt schwer
Israel feiert Purim. Ein Grund zur Freude? Leider nicht immer. Das biblische Fest wird seit Jahren von Ausschreitungen überschattet, vor allem in Hebron. Auch dieses Jahr kam es wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und dem israelischem Militär. Der Grund: Das Massaker des jüdischen Siedlers Baruch Goldstein jährt sich zum 16. Mal und die Erklärung Benjamin Netanyahus, die Machpela Höhle in Hebron werde – ebenso wie das Grab Rachels in Betlehem – in das israelische Nationalerbe aufgenommen.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Kein Turmbau zu Basel - Reaktionen auf das Schweizer Minarettverbot
Die Kommentatoren der arabischen Zeitungen reagieren mit Unverständnis auf das von den Schweizern beschlossene Bauverbot für Minarette. Einig sind sich die Journalisten darin, dass sich das Votum nicht allein gegen die Türme, sondern gegen den Islam per se richtet
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Donnerstag, 5. November 2009
Zum Tod von Mustafa Mahmud
Mit Mustafa Mahmud ist am vergangenen Wochenende einer der bedeutendsten zeitgenössischen ägyptischen Intellektuellen gestorben. Im Westen ist Mustafa Mahmud nahezu unbekannt, in Ägypten kennt ihn jeder. Mahmud hatte großen Anteil an der Islamisierung des öffentlichen Lebens in Ägypten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Sein Werdegang ähnelt dem anderer islamistischer Vordenker seiner Zeit. 1921 geboren, wächst Mahmud in einer religiösen Familie in einer Kleinstadt im Nildelta auf. Er studiert Medizin und fängt bereits während des Studiums an für Zeitungen zu schreiben. Anfangs ist Mustafa Mahmoud glühender Anhänger des damaligen Staatschefs Gamal Abdel Nasser, dies ändert sich jedoch schlagartig nach der vernichtenden Niederlage der Ägypter im 6-Tage-Krieg 1967 gegen Israel.
Sein Werdegang ähnelt dem anderer islamistischer Vordenker seiner Zeit. 1921 geboren, wächst Mahmud in einer religiösen Familie in einer Kleinstadt im Nildelta auf. Er studiert Medizin und fängt bereits während des Studiums an für Zeitungen zu schreiben. Anfangs ist Mustafa Mahmoud glühender Anhänger des damaligen Staatschefs Gamal Abdel Nasser, dies ändert sich jedoch schlagartig nach der vernichtenden Niederlage der Ägypter im 6-Tage-Krieg 1967 gegen Israel.
Montag, 28. September 2009
Fastenbrechen in Marokko - 100 Polizisten gegen 10 Sandwichs
Der Ramadan ist zwar seit einigen Tagen vorbei, für eine Gruppe junger Marokkaner hat der islamische Fastenmonat jedoch Folgen. Sie hatten im Internet zum Fastenbrechen während der Nachmittagsstunden aufgerufen. Nun drohen ihnen empfindliche Geld- oder Haftstrafen.
Dienstag, 28. Juli 2009
Die Hadsch in Zeiten der Schweinegrippe
Vier Monate vor Beginn der islamischen Pilgerreise, der Hadsch, schlagen saudische Behörden und die Weltgesundheitsbehörde WHO Alarm. Angesichts der rasanten Ausbreitung der Schweinegrippe planen sie Einschränkungen. Junge und Alte sollen zu Hause bleiben
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